Walldorf Weekender 2016

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Oldtimer bestaunen

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Der erste Walldorf Weekender, an dem seit Jahren so schlechtes Wetter war! Dennoch hatten wir Glück und haben den Flohmarkt ohne Regen überstanden. Wir stecken mitten in den Umzugsvorbereitungen, weshalb der Weekender dieses Jahr etwas kürzer kam. An Pfingsten wurde hauptsächlich renoviert, dennoch war zumindest der Samstag mit dem Flohmarkt und der Montag mit dem 50s Markt ein Muss!

Für die Walldorf Weekender-Gäste mit Bändchen ist ein Stand sogar kostenfrei, hier gibt es einiges zu bestaunen. Von Vintage Brillen, bis wunderschönen handbemalten Lederjacken…

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Flohmarkt

Auf dem Händlermarkt angekommen, habe ich mich gefreut, gleich so viele bekannte Gesichter zu sehen und sogar neue kennenlernen zu dürfen! Mein liebes Vintage Flaneur-Team war dabei die erste Station. Passend zur aktuellen Ausgabe gab es einen Stand im hawaiianischen Stil.

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Miriam vom Vintage Flaneur

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Markus und Anna von „30s to 50s“ waren natürlich auch wieder vor Ort und haben dieses Jahr sogar live – per Video – über Facebook vom 50s Markt berichtet.

„wunder-same Vintage“ hatten dieses Jahr hingegen zum ersten Mal einen Stand. Viele von euch kennen Tanjas kleinen dawanda-Shop vielleicht auch über den Flaneur. Ihr Team und sie hatten wunderschöne Originalstücke von Ohrringen bis zum Handtäschchen dabei.

Tanja von "wunder-same Vintage Schmuck" und Anna von "from 30s to 50s"

Tanja von „wunder-same Vintage Schmuck“ und Anna von „from 30s to 50s“

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jazzafine

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Miss Lovett

Besonders habe ich mich gefreut, Fräulein Flamingo kennenzulernen. Wir haben uns am Sonntag per Instagram ganz spontan geschrieben und beschlossen uns am Montag direkt zu treffen. Es ist immer sehr schön Internet-Gesichter auch mal live zu sehen. Es war total lustig, ich hoffe wir können das bald wiederholen (oder spätestens in 2 Jahren auf dem nächsten Weekender 😉 )

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Fraeulein Flamingo

 

Ihr könnt hier im Übrigen mein Hochzeitsgeschenk bestaunen: Das blau-grüne Kleid ist ein Original aus den 50ern aus Wien. Den Bericht dazu gibt es noch!

Wart ihr auch in Walldorf unterwegs?

 

 

 

Ewig mein Ewig dein

So schnell ist er da, der Tag auf den man sein Leben lang wartet. Bereits als kleines Mädchen träumte ich von diesem Tag, an dem ich Braut sein dürfte. Nun ist er schon wieder fast 4 Wochen her und war so schnell rum. Wenn man so ein organisierter Kontrollfreak wie ich es bin ist, steht und fällt mit diesem Tag alles. Lange Planung und man will einfach, dass alles so perfekt ist wie man es sich vorgestellt hat. Unsere Hochzeit war das wohl größte Projekt, welches ich bisher in Eigenregie geplant habe. Bis ins Detail. Umso mehr musste ich mich vorher zusammenreißen und mir klar machen was wirklich an diesem 09.04. wichtig ist, nämlich ER und ICH. Sonst nichts.

Der Tag vorher

Es war eine Stresswoche, denn unsere Familie – inklusive mir – sind Widder-Kinder. Ich habe am 04.04. Geburtstag und es war nicht der einzige. Das ging dieses Jahr natürlich etwas unter, trotzdem haben wir zumindest im Familienkreis etwas gefeiert. Ich muss wirklich sagen, ich habe bis einen Tag vorher auf die totale Panik gewartet. Es war nicht mehr wirklich etwas zu tun, aber wer mich kennt weiß: Ich finde immer etwas was noch gemacht werden muss. Den Abend schloss ich mit einem Whiskey ab und ich schlief einwandfrei, ganz ohne Aufregung ein bis morgens der Wecker bereits um 7 Uhr klingelte. Ich kann mich an anstehende Geburtstage oder Weihnachten erinnern, wo ich aufgeregter war.

Der Hochzeitstag

Der Mann durfte länger schlafen und gab quasi meiner Stylistin die Klinke in die Hand und ging zu seinen Eltern um sich dort fertigzumachen. Ca. eine Stunde später kam dann meine Trauzeugin und Mutter, um mich zu unterstützen und mir vor allem in mein Kleid zu helfen. Die Frisur und das Make-Up waren mir extrem wichtig, weshalb ich ewig nach der perfekten Stylistin suchte. Ich fand sie auch und sie schaffte es mir meine gewünschte Retro-angehauchte Brautfrisur zu zaubern. Vielen Dank an dieser Stelle an Melanie Weber! Sie machte es sogar möglich, meine Brandwunde am Hals zu überdecken. Denn neben meinem Perfektionismus bin ich auch ab und zu ein kleiner Schussel. Ich verbrenne mich, klemme mir etwas ein oder stolpere ständig. Darin bin ich so gut, dass ich mir glatt 2 Tage vor der Hochzeit mit dem Lockenstab links den Hals verbrannt habe. Ach und 5 Tage vorher habe ich mir den Schädel an der Kofferraumklappe gestoßen. Ich hatte 5 Minuten später so eine Beule an der Stirn, dass ich mich schon mit Hut zum Altar hab schreiten sehen…

Ein Sekt zum Anstoßen sollte uns alle entspannen, aber ich brauchte gar keine Entspannung! Ich war so ruhig und gelassen, dass meine Mutter und Trauzeugin dachten, ich hätte Beruhigungstabletten genommen. 12 Uhr: Bereit um ins Kleid zu klettern. Eine halbe Stunde war geplant, denn 12:30 Uhr wartete bereits der Oldtimer auf mich vor der Tür. Parallel eine SMS von Mr. Vintaliciously aus der man totale Panik lesen konnte und die Info, dass er und sein Trauzeuge zu spät losgefahren seien. Bei uns hingegen hatte alles funktioniert und ich bahnte mir meinen Weg durch ein zu enges Treppenhaus und ins Auto.

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Mein Brautkleid

Langsam merkte ich, meine Trauzeugin ist wirklich aufgeregt. Zitternde Hände und beruhigende Worte von mir. Verkehrte Welt! Ich hingegen versuchte mit meinen Gedanken das Wetter zu beeinflussen, denn es war wolkig. Wir hatten uns für eine standesamtliche Trauung in unsrer Location, in der wunderschönen Altstadt Heidelbergs entschieden. Es sollte persönlich werden, mit all unseren Liebsten. Wir waren zu früh, weshalb ich im Oldtimer sitzen bleiben musste. Heidelberg besteht an einem Samstag quasi aus Touristen, genau diese umlagerten uns und machten Fotos. Wenigstens Ablenkung für mich.

Und dann sah mich mein Papa zum ersten Mal. Er wollte partout als einziger der Familie vorher nicht wissen wie mein Kleid aussieht. Er rang mit den Tränen und beugte sich zu mir ins Auto. Kurz danach entschieden wir uns, mich von der Rückbank zu holen. Wer als Braut ein Kleid mit Reifrock trägt, weiß wie schwierig das sein kann. Nachdem alle Schichten sortiert wurden, machten mein Vater und ich uns auf den Weg zum Altar.
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Unser Blumenmädchen wartete auf mein Signal loszulaufen und auch jetzt war ich noch immer nicht aufgeregt. Dann war er da, der Moment. Yann Tiersens Klavierstück „Comptine d´Un Autre Été“ spielte und ich rang mit den Tränen. Zu sehen wie zum einen mein Papa so gerührt war und zum anderen die Überraschung in den Augen meines Zukünftigen zu sehen, berührte mich wirklich. 

Er sah mich und flüsterte mir ins Ohr wie wunderschön ich sei. Die Standesbeamtin fing an zu sprechen, doch das zog an uns beiden völlig vorbei. Man sitzt dort und bekommt nichts wirklich mit von diesen schönen Worten und Geschichten. Ich persönlich habe nur auf den Moment gewartet ihm mein Gelübde sagen zu können und dass wir endlich Mann und Frau sind.  An dieser Stelle muss ich unromantisch sein, ich habe mein Traugelübde nämlich erst tatsächlich 2 Tage vorher fertiggehabt. Der Mann hat hingegen schon Anfang des Jahres damit angegeben, dass er schon 3 hat! Ich habe das ewig vor mir hergeschoben, einfach weil ich Angst hatte, nicht die perfekten Worte zu finden. Unser Blumenmädchen kam und brachte auf dem Ringkissen, welches meine Oma aus dem Reststoff meines Kleides genäht hatte, unsere Ringe. Das war für mich der schönste Teil an der ganzen Zeremonie, auch wenn ich nicht gläubig bin, war es mir wichtig ihm diese Worte sagen zu können. Es kommt einen ewig lang vor, aber in Wirklichkeit ist es so unglaublich schnell vorbei. Zu „Love and Marriage“ von Frank Sinatra verließen wir unter dem Lächeln der Gäste den Raum.

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Unsere Schleierkraut Herzen

Ich nahm bis auf die Zeremonie alles ganz klar wahr, hätte mir aber im Nachhinein gerne etwas mehr von dieser Nervosität gewünscht, von dem einem immer jeder erzählt. Mr. Vintaliciously hingegen war so unendlich aufgeregt, dass es für uns beide gereicht hat. Später sagte er mir: „Du bist wie ein Killer, wenn es drauf ankommt bist du eiskalt“. Ja, da hat er wohl recht, auch wenn mir das vorher nie so bewusst war. Naja, irgendwer muss ja den Durchblick behalten.
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Nach der Trauung folgte der Sektempfang und das Gruppenfoto. Dabei ist dann auch das erste schief gegangen: Mein Opa war plötzlich nicht da. Die Parksituation an diesem Tag war nämlich eine Katastrophe, deshalb entschloss er sich dazu „kurz“ umzuparken, war aber leider eine Stunde weg. Unser Fotograf hat alles gerichtet und ihn im Nachhinein hinein retuschiert. Anschließend folgte das Brautpaars-Shooting, während die Gäste an einer Altstadt-Liebesführung teilnahmen.

Auch wenn wir an diesem Tag dachten, dass das Wetter nicht ganz mitspielt, so war es rückblickend der schönste Samstag im April. Wir hatten leichten Sonnenschein, Nieselregen beim Shooting und abends richtigen Regen. Doch das Licht war nachmittags so genau perfekt. Außerdem vertrieb der anfängliche Regen Besucher aus dem Schlosspark.

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Wir waren so froh, dass wir Rafael gefunden haben (naja eigentlich habe ich ihn entdeckt…). Er hat es geschafft alle wichtigen Momente unserer Hochzeit festzuhalten. Als wir die Fotos erhielten waren wir überrascht in wie vielen Situationen er den Auslöser gedrückt hat und wir nicht bemerkt haben, dass er gerade in der Nähe war. Er sagte uns beim Kennenlernen

„Man ist ja schon für einen Tag quasi befreundet.“

 

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Spitzenbolero

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Brautvater-Rede

Ja das ist man, deshalb ist es so wichtig den richtigen Fotografen zu finden. Er strahlte eine Ruhe und Gelassenheit aus, die ich unglaublich fand.

Ich versuche noch immer die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, deshalb folgt auf jeden Fall ein zweiter oder auch dritter Bericht. Mit Detailaufnahmen und noch mehr Bildern.

Abschließend kann ich sagen, dass es nicht stimmt, dass sich nach der Hochzeit nichts verändert. Man fühlt sich verbundener. Man liebt sich noch ein kleines bisschen mehr und einem wird bewusst, dass man nie wieder allein ist. Das es da tatsächlich jemanden auf der Welt gibt, der sich dazu entschieden hat für immer bei dir sein zu wollen.

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Menü-Bestuhlung

Kleid: Annais

Diadem: Angelehnt an die Tiara von Lady Mary aus Downton Abbey: Glitzy Secrets

Ohrringe: Swarovski

Brautstrauß: My Bouquet

Oldtimer: Fiat 128

Location: Palais Prinz Carl, Heidelberg

Fotograf: Rafael Michel

Stylistin: Melanie Weber

 

 

Aloha Vintage Flaneur

Da kommt die aktuelle 16. Ausgabe des Vintage Flaneur voller Hawaii-Feeling um die Ecke. Mich inspiriert das natürlich gleich zum Träumen, denn auch da sollen unsere „richtigen“ Flitterwochen hingehen.

Reist ins Paradies beim Lesen von leckeren karibischen Rezepten und werft euch ein Hawaii-Hemd über!

Auch die Daheimgebliebenen kommen mit vielen Berichten und Tipps zum eigenem Gärtnern auf ihre Kosten.

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Eine kleine Zusammenfassung des Inhalts:

  • Tropentraum – Sommermode mit exotischem Flair
  • Frisurenanleitungen: Victory Rolls, Hawaii Page Bob
  • Raus in den eigenen Garten
  • DIY: Bezaubernde sommerliche Haarblumen
  • Filmtipp: The Danish Girl
  • Auf der Aloha-Welle: Der Traum vom Inselparadies Hawaii
  • Interview mit den Zucchini Sistaz u.v.m.

 

Auf Seite 58 findet ihr mein DIY: Ein selbstgemachtes Fruchtpeeling!

 

Ihr bekommt den Flaneur ab sofort an allen Bahnhofs- und Flughäfen-Bahnhöfen, sowie online über den Shop: www.vintage-flaneur.de

 

 

Honeymoon Wien – Reisetagebuch

Jetzt melde ich mich zurück aus Wien – als verheiratete Frau! Am 09.04. war es soweit! Die erste Frage die ich mir stelle: Darf ich mich denn nun noch „Fräulein Christin“ nennen? Eigentlich ja nicht. Wir lassen das vorerst so stehen. Momentan stecke ich noch in der Bürokratie Phase fest: Nach der Hochzeit ist mehr zu tun als davor! Namensänderung hier und da und privat noch ewig incognito mit dem alten Namen unterwegs. Nervig!

Am Wochenende haben wir bereits die Bilder von unserem Fotografen erhalten und haben sie einen Tag später in Ruhe gesichtet. Sobald ich mich durch die mehrere Hundert Bilder gewurschtelt habe, folgen Bilder für euch.

Doch heute möchte ich mit euch erst mal unsere Flitterwochen teilen. Die großen Flitterwochen folgen nächstes Jahr, dennoch wollten wir auf ein paar Tage Erholung direkt nach der Hochzeit nicht verzichten. Als Ziel hatten wir uns Wien ausgesucht. Ich selbst war vor ca. 21 Jahren bereits dort, konnte mich aber überhaupt nicht daran erinnern. Wie ihr wisst ist mein unangefochtener Sieger der Städte immer noch Paris. Es gibt nirgends so einen Flair wie er einfach in Paris herrscht, wie ich finde. Dennoch ist Wien in meinem Städte-Ranking weit nach oben gestiegen! Eine wunderschöne Stadt mit so viel Kultur und noch zauberhafteren Altbauten. Wir hatten uns für eine Ferienwohnung entschieden, das ist erstens günstiger und man ist einfach flexibler.

Was mir als typisch für Wien in Erinnerung geblieben ist: Jogger in jedem Park,  jede Menge Fahrradfahrer (mehr wie in Amsterdam) und süße Ampeln mit verliebten Pärchen als Männchen.

Was man in Wien besuchen muss

 

Kaffeehäuser, Kaffeehäuser, Kaffeehäuser!

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Jeden Nachmittag ein Kaffeehaus zu bestaunen und sich an köstlichen Apfelstrudel und Sachertorte satt essen gehört definitiv dazu! Nie habe ich stilvoller Kaffee getrunken. 1876 wurde das bekannte Café Central eröffnet. Bereits Sigmund Freud stattete dem wohl berühmtesten Kaffeehaus einen Besuch ab. Man braucht etwas Zeit, bis man sich zwischen der Vielzahl von Kaffeearten entschieden hat. Begrifflichkeiten wie Schlagsahne kennt man hier nicht, stattdessen wird Schlagobers serviert. Für den deutschen Kaffeetrinker ungewohnt, in Wien aber Standart: Man bekommt zu jedem Kaffee ein Glas stilles Wasser gereicht. Der Ober ist schick gekleidet und bedient – entgegen meines Reiseführers – äußerst schnell. Im Übrigen in wirklich jedem Kaffeehaus wo wir uns niederließen. So kann es passieren, dass man sich z.B. am berühmten Café Sacher in eine lange Schlange, welche bis zur Straße reicht, einreihen muss.

Einen tollen Bericht mit vielen Details und ihrer Liebe zu diesen ganz besonderen Cafés findet ihr beim Vintagemädchen.

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Eine Fiaker-Rundfahrt machen

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Rock: Miss Lovett, Hütchen: Jazzafine, Ohrringe: Fräulein Wildkirsch, Tuch, Oberteil & Jacke: Sonstiges

Eine Kutschfahrt die ist lustig, eine Kutschfahrt die ist toll! Direkt vor der spanischen Hofreitschule bzw. der Hofburg, trifft man viele hübsche Cinderella Kutschen bereit zur Fahrt an. Kein günstiges Vergnügen, aber ein Pflichtpunkt für Flitterwochen und verliebte Paare. Romantischer kann man Wien nicht erkunden. 40 Minuten kosten 80 Euro, es gibt aber auch kürzere Touren. Nebenbei erzählt der Fahrer etwas über die Sehenswürdigkeiten und dazwischen kann man einfach den Charme der Stadt genießen.

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Kunst im Schloss Belvedere genießen

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Klimts Kuss und viele andere tolle Gemälde und Skulpturen kann man in der ehemaligen Residenz von Prinz Eugen von Savoyen besichtigen oder durch den Garten schlendern. Kunstbegeisterte dürfen das Belvedere nicht verpassen. Es wird in verschiedene Gebäudeteile gegliedert und teilt sich in mehrere Zeitepochen ein. Bringt ein paar Stunden Zeit mit. Von unserer Unterkunft aus war es nur einen kleinen Spaziergang entfernt, durch den botanischen Garten gelangt man durch ein kleines Tor von hinten an das Schloss.

Sich wie Sissi im Schloss Schönbrunn fühlen

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Wer in der Hofburg im Sisi (ja so schreiben die Österreicher ihre Kaiserin, ich weiß nur nicht warum) Museum noch nicht auf seine Kosten gekommen ist, kann sich im Schloss Schönbrunn noch an den Kaiser-Appartements erfreuen und den Garten, welcher an Versailles erinnert, erkunden. Neben einen der ältesten noch bestehenden Zoos der Welt, kann man noch einen Irrgarten u.v.m. entdecken. Leider kostet jeder Spaß extra Eintritt, weshalb wir uns am Ende nur im Café Gloriette niederließen und den Blick über Wien bei einem Kaffee genossen.

Was man noch so im Schloss anstellen kann, hat die liebe Sandra auf ihrem Blog RetroCat beschrieben.

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Traumhafte Aussicht vom Café Gloriette über Wien

Für Kinder gibt es tolle Angebote im Schloss und eine extra Führung. Für Erwachsene gibt es einen kostenfreien Audioguide mit vielen Geschichten zu den Habsburgern.

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In der Silberkammer das Geschirr der Kaiser bestaunen

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Zum Sisi Museum gehört auch die Silberkammer. Dort kann man das kaiserliche Geschirr besichtigen und man darf sogar fotografieren. Im Sisi Museum selbst leider nicht, aber dafür erfährt man viele Hintergrundinfos, welche – zumindest ich – bisher nicht kannte. Kleider und Schmuck der Kaiserin und Räume die die entsprechenden Lebensphasen perfekt unterstreichen. Ein beispielsweiser dunkler Raum, in welchem ihre Trauerrobe ausgestellt ist, lässt einen ihre Depressionen nachempfinden, in einem nachgebauten Zugabteil fühlt man ihre Reiselust.

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Die Stadt zu Fuß erkunden

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Bei uns ist in jedem Städteurlaub das viele Laufen Pflicht! Nur so erlebt man die Stadt und findet Gassen die in keinem Reiseführer stehen.

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Dem Hundertwasserhaus einen Besuch abstatten
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Sehr modern und sehr verrückt, aber einen Ausflug wert. Man kann das Hundertwasserhaus nur von außen bewundern, da sich seit den 80ern Wohnungen darin befinden. Über 200 Sträucher und Bäume wurden für Dachgärten gepflanzt, der Boden ist absichtlich uneben gepflastert und jedes Fenster sieht anders aus. Ein ganz besonderer Charme…

Durch den Naschmarkt schlendern und Schnäppchen auf dem Flohmarkt machen

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Von jeder Seite bekommt man etwas Leckeres zum Probieren gereicht, es scheint wie ein Paradis! Frische Lebensmittel, national und international findet man auf dem Naschmarkt. Neben Obst, Gemüse, Fisch auch jede Menge Restaurants und Bistros. An jedem Samstag findet gleichzeitig etwas weiter hinten ein Flohmarkt statt. Privatleute mischen sich hier mit Händlern und laden zum Bummeln ein.

Bitte passt auf eure Taschen auf! Ich habe eine Diebin in flagranti erwischt, als sie sich gerade am Rucksack von Mr. Vintaliciously zu schaffen gemacht hat. Zum Glück ist dieser immer abgeschlossen.

Shoppen

FLO Vintage ist nicht nur einen Besuch wert, sondern lädt auch zum Verweilen ein! Wir haben uns so in die Besitzer und das kleine Lädchen verliebt, dass ich mir dort direkt mein Hochzeitsgeschenk aussuchen durfte. Deshalb gibt es noch mal einen extra Beitrag zu diesem niedlichen Geschäft. Kurzum: Hier schlägt das richtige Vintage Herz höher! Originale von 1880-1980 wollen dort neue Besitzerinnen finden.

FLO vintage – nostalgische Mode

Schleifmühlgasse 15a

1040 Wien

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FLO Vintage

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Wer Secondhand-Stücke sucht wird hier ebenfalls fündig. Fräulein Kleidsam bietet von Schuhen, Accessoires und Bekleidung alles was das Frauenherz begehrt. Von alt bis neu findet man hier alles. Selbst Brautkleider bietet sie an und steht auch beratend zur Seite.

Fräulein Kleidsam

Gumpendorferstr.10-12/VIIIa

1060 Wien

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Fräulein Kleidsam

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Ein Besuch bei meiner Lieblingsdesignerin durfte ich nicht verpassen! Zumindest einmal wollte ich in eines der hübschen Kleider schlüpfen.

Lena Hoschek

Gutenberggase 17

1070 Wien

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Lena Hoschek

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Was habt ihr für Tipps in Wien? Was haben wir verpasst?