Die Büchse der Pandora – ein Stummfilm Klassiker

*Werbung (gesponserter Artikel)

Die Büchse der Pandora Die Büchse der Pandora

Wenn die Tage draußen kürzer werden und die Vorweihnachtszeit beginnt, habe ich immer mehr Lust auf Filmabende. Die Weihnachtsklassiker dürfen dann natürlich nicht fehlen, aber ab und zu darf es auch ein älterer Film sein. Umso mehr freute ich mich, dass Atlas Filmverleih* mich fragte, ob ich Lust auf einen richtigen Klassiker hätte. Der deutsche Stummfilm „Die Büchse der Pandora“ aus den 20er Jahren, der digital restauriert wurde. Stummfilm? Meine Erfahrungen mit Stummfilmen ließen sich bisher an einem Finger abzählen. Ich kannte nur „The Artist“ was ja quasi auch kein originaler Stummfilm ist, sondern neu aufgelegt beides vereint (allerdings perfekt als Einstieg!).

Ich muss zugeben, ich war skeptisch. In meiner Vorstellung musste ich ewig langen Text lesen und keine Minute die Augen vom Bildschirm abwenden, was zugegebenermaßen mit Baby eher schwieriger ist. Aber ich bin positiv überrascht und ja – man ist wieder gezwungen sich ganz dem Film hinzugeben. Kein aufs Handy starren parallel oder im Hintergrund laufen lassen, denn sonst verpasst man alles.
Stummfilm bedeutet im Übrigen nicht, dass es keinen Ton gibt. Bei Vorführungen wurden meist von Orchestern, Klavieren oder Grammophonen begleitet. Musik transportiert Gefühle, neben den sehr ausdrucksstarken Schauspielern. Zwischen eingeblendeter Text (was sich meist in Grenzen hält), vermittelt dabei die wichtigsten Handlungsstränge.

Die Büchse der Pandora

Die Handlung „Die Büchse der Pandora“

Man findet sehr schnell in die Story hinein, die Charaktere sind klar aufgeteilt und werden von Anfang an gut erläutert. Die verführerische Lulu – eine Tänzerin – lebt in einer Liebelei mit dem Herausgeber Dr. Schön, welcher sie auch finanziell aushält. Dieser sieht sich jedoch aus gesellschaftlichen Gründen gezwungen die Affäre zu beenden und sich mit einer anderen Dame zu vermählen. Lulu akzeptiert dies nicht und sorgt dafür, dass die Verlobung gelöst wird und Schön sie schließlich ehelicht. Noch in der Hochzeitsnacht kommt es zu einer Auseinandersetzung, die ihn sein Leben kostet. Lulu schafft es mithilfe ihrer Freunde und dem Publikum des Gerichtssaals noch während der Gerichtsverhandlung zu fliehen. Sie beginnt mit Alwa, Schön’s Sohn der ihr von Anfang verfallen war, ein neues Leben. Ihr Weg führt sie so in ein Bordell, welches auf einem Schiff betrieben wird. Auch dort sind ihr alle verfallen (Männer wie auch Frauen). Als die Situation zu brenzlig wird, fliehen Alwa und Lulu nach London. Dort trifft sie unter anderem auf Jack the Ripper und das Unglück nimmt seinen Lauf…

Louise Brooks alias Lulu

Bereits 1925 spielte sie in zahlreichen Filmen die typischen Flapper-Rollen. Georg Wilhelm Pabst suchte ewig nach der perfekten Hauptrolle der Lulu und war schon kurz davor Marlene Dietrich die Rolle zu geben, da Brooks zu dieser Zeit eigentlich unter Vertrag bei Paramount war. Als Brooks plötzlich doch frei wurde und nach Berlin reiste. Doch die „Büchse der Pandora“ bzw. Pabst musste einiges an Kritik verkraften. Die freizügige Louise (Lulu) und die Andeutungen auf eine lesbische Liebe führten dazu, dass der Film stark zensiert wurde. Es scheint, als wäre Louise von Anfang nicht vom Publikum akzeptiert worden. Denn auch im wahren Leben fiel sie aus dem Raster (angeblich hatte sie wohl eine Affäre mit Greta Garbo).
Als Brooks – nach 2 weiteren Filmen unter der Regie von Pabst – zurück in die USA ging, konnte sie nicht mehr an ihren damaligen Erfolg anknüpfen. Erst in den 50er Jahren wurde sie von französischen Filmkritikern wiederentdeckt und avancierte zur Stummfilm-Ikone. Später begann sie zu schreiben. Ihre Aufsätze umfassten das das schonungslose System von Hollywood. Diese wurden in den 80er Jahren in dem Buch „Lulu in Hollywood“ veröffentlicht.

Die Büchse der PandoraDie Büchse der PandoraGewinnspiel

2009 wurde der Film mithilfe einiger Sponsoren (unter anderem Hugh Hefner) komplett restauriert.
Atlas Film* hat dazu ein umfangreiches Set zusammengestellt, welches ein Mediabook (mit viel Hintergrund-Infos), DVD und Blu-Ray enthält. Das Cover ist dem Original Filmplakat der Premiere von 1929 nachempfunden.
Außerdem sind 3 Postkarten mit weiteren Original Plakat-Motiven, sowie Bonusmaterial (Extra Film: „Der Schatten meines Vaters: Michael Pabst über G. W. Pabsts „Die Büchse der Pandora“) enthalten.
Und ihr könnt eine Box gewinnen! Ich verlose hier auf dem Blog und parallel auf Instagram eine Box!

Was ihr dafür tun musst/Teilnahme Bedingungen

Um teilzunehmen, hinterlasse mir bis zum 15.12.19 (23:59 Uhr) einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem du mir sagst was dein liebster Film Klassiker aus damaliger Zeit ist oder/und kommentiert unter diesem Beitrag auf Instagram mit eurem liebsten Film und folgt @vintaliciously.
Erhöhe deine Gewinnchance:

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  • Keine Barauszahlung des Gewinns und keine Gewähr (ich hafte nicht dafür, falls der Gewinn auf dem Postweg abhanden kommt oder beschädigt wird).
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  • Teilnehmer, die gegen diese Teilnahmebedingungen verstoßen oder versuchen, die Abstimmung zu manipulieren, können von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen werden. Liegen die Voraussetzungen für einen Ausschluss vor, können Gewinne nachträglich aberkannt oder bereits ausbezahlte, bzw. ausgelieferte Gewinne zurückgefordert werden.

3 Kommentare

  1. Theresa sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag, da bekommt man tatsächlich Lust sich den Film anzuschauen. Man ist doch skeptisch geworden, gegenüber Stummfilmen. Wahrscheinlich einfach aus der Gewohnheit heraus.

  2. Madlen sagt:

    Tolles Set. Das Poster würde wirklich gut in mein kleines Studio passen. Auf den Film konzentrieren, Handy aus und dabei einfach auf die bewegten Bilder schauen

  3. Christine sagt:

    Sehr interessanter Beitrag auf jeden Fall, es ist immer schön alte Filme neu zu entdecken :) Stummfilme gehören sowieso zu meinen Favoriten, allein schon die mit Gary Cooper

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