Vintage Kino: Allied – Vertraute Fremde

*Werbung

Brad Pitt als Max Vatan und Marion Cotillard als Marianne Beausejour. Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

Ein paar Wochen ist her, dass in meinem E-Mail-Postfach eine Nachricht der Agentur von Paramount Pictures* landete. Der Grund war eine Einladung zur Preview des neuen Brad Pitts-Films namens „Allied – Vertraute Fremde“. Ich freute mich wie eine Schneekönigin und wählte als Begleitung Mr. Vintaliciously. Am letzten Sonntag fuhren wir deshalb nach Frankfurt. Alles fand in einem kleinen, total schnuckeligen Art-Kino in der Innenstadt statt. Eingeladen waren unter anderem auch die liebe Marina von meinvorgestern und ihr Stylingfräulein Anka.

Vielen Dank an dieser Stelle an Stephanie Peters von Plan.Net Content Marketing für die Einladung!

 

Der Film startet am 22.12., deshalb gibt es für euch schon mal eine kleine Rezension.

Allied Vertraute Fremde

Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

Allied Vertraute Fremde

Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

Die Geschichte

Dem damaligen Tellerwäscher Steven Knight (aus seiner Feder stammt die Serie „Peeky Blinders“) wurde in seinen jungen Jahren eine Geschichte erzählt, die ihn noch Jahre danach beschäftige. Diese endete nun zusammen mit dem Regisseur Robert Zemeckis in einem Hollywood-Film.

Alles beginnt in Marakko 1942. Der zweite Weltkrieg tobt unaufhörlich. Der englische Geheimdienstoffizier Max Vatan (Brad Pitt) trifft in Cassablanca auf die französische Spioin Marianne Beausejour (Marion Cotillard). Gemeinsam sollen sie – getarnt als Eheapaar aus dem besetzten Paris – im Auftrag der Allierten den deutschen Botschafter ermorden. Durch ihre schauspielerischen Stärken ziehen sie jeden in ihren Bann und können sich so über einen Nazi-Offizier die entscheidende Einladung und so die Chance den Botschafter umzubringen, sichern.

Max kann seine Gefühle zu Marianne nicht mehr leugnen und beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Er bittet sie ihn zu heiraten und mit ihm nach London zurückzukehren. Während der Kriegswirren folgt ein gemeinsames Kind.

Allied Vertraute Fremde

Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

Allied Vertraute Fremde

Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

Allied Vertraute Fremde

Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

 

„Meine Gefühle scheinen echt, deshalb funktioniert es.“ – Marianne

Doch die Liebesfassade bekommt einen Riss, als Marianne verdächtigt wird eine deutsche Doppelagentin zu sein. Von nun an versucht Max unter enormen Zeitdruck zu beweisen und herauszufinden, dass sie unschuldig ist und ihre Gefühle zu ihm echt sind. Falls sich die Zweifel bewahrheiten, hat er keine Wahl und muss handeln. Das bedeutet im Zweifelsfall, dass er seine eigene Ehefrau exekutieren muss.

 

Allied Vertraute Fremde

Bildquelle: ©Paramount Pictures Germany

Rezension

Erinnerung an die goldene Film Ära

Neben den wundervollen detaillierten Kostümen der 40er Jahre überzeugen Marion Cotillard und Brad Pitt als Ehepaar und Agenten. Auch die Nebenrollen sind grandios besetzt, so erkennt so mancher Retro-Serien Liebhaber Lizzy Caplan, als Schwester von Max (bekannt aus Masters of Sex) oder Jared Harris (Mad Men) wieder.

In ca. 2 Stunden befindet sich der Zuschauer in einem klassischen Hollywood-Kriegsdrama, welches an Spannungen nicht abnimmt aber auch recht kurzweilig ist. Man verliebt sich in die Charakteren und fiebert mit, wie z. B. Marianne ihr Kind während eines Bombenangriffs zur Welt bringt oder Max alles versucht um die Unschuld seiner Frau zu beweisen. Dennoch passiert – gerade anfangs – alles viel zu schnell und man vermisst etwas das richtige Knistern.

Den Produzenten ist ein Spionage-Film aus alten Zeiten gelungen, der mal wieder längst überfällig war. Manch einer mag leichte Parallelen zu „Mr. & Mrs. Smith“ sehen, gemischt mit einem Hauch „Pearl Harbour“. Es ist auch kein Zufall, dass die Story an den Klassiker „Casablanca“ angelehnt ist, denn das war auch die Intention von Regisseur Zemeckis.

Zemeckis und sein Team schaffen es, den Zuschauer an der Person Marianne zweifeln zu lassen und eine Atmosphäre zu schaffen, die einen in die Zeit zurück katapultieren lässt.

Trotz allem bleibt das Gefühl zurück, dass irgendwie irgendwo etwas fehlt und nicht erzählt wurde und so endet der Film leider viel zu schnell.

 

Schreibt mir doch gerne wie ihr den Film fandet, wenn ihr euch ihn auch anschaut.